Einmal die Wüste durchqueren. Einmal nach Sand und Staub das Meer sehen. Die Exotik und das bunte Leben Afrikas entfesselt erleben. Diese Expedition macht den alten Traum wahr. Die Einfarbigkeit und Hitze der Sahara hinter sich zu lassen und einzutauchen in das bunte feuchte Subsahara-Afrika. In 21 Tagen unterwegs bleibt uns ausreichend Zeit den Wechsel zu genießen. Auf unserer Strecke liegen weltbekannte Ziele wie der Erzzug, Ben Amera, der Fluss Senegal , Lac Rose und Dakar, das legendärste aller Ziele überhaupt. Die Strecke umfasst ca. 4.000 Kilometer pures Unterwegs sein. Wir werden überwiegend draußen übernachten und nur in den Städten Hotels ansteuern. Und natürlich die sagenumwobene Zebra-Bar in der der Nähe von St. Louis. Dieses echte Abenteuer richtet sich an erfahrene Afrika-Motorradreisende, die mit uns Neuland erobern wollen.
20.11.2026 – 11.12.2026
Preis: 7.450 Euro
(inkl. Motorradtransport)
Diese Tour ist als Expedition zu betrachten, auch wenn wir die Route größtenteils schon 2024 gefahren sind. Die Umstände in Mauretanien sind deutlich rudimentärer als in Marokko. Der Abenteuerfaktor der Tour ist also ein gutes Stück höher. Für diese Reise müsstet Ihr ENDURADO bitte einen extra Haftungsausschluss unterzeichnen, der bestätigt, dass Ihr Euch des Abenteuers bewusst seid, dass Ihr hier eingeht. Der ausgearbeitete Tourenplan kann ggfs. nicht eingehalten werden, weil wir die Strecke vielleicht nicht bewältigen können, pannenbedingt die Zeit nicht reicht, oder uns Dinge einfach verwehrt bleiben. Eventuelle Regressansprüche wegen Abweichungen von der Ausschreibung muss ENDURADO ausschließen.
Wir fahren einsame Pisten, aber wir überqueren keine großen Dünengebiete, bei denen der Rückweg schwieriger ist als der Hinweg. Wer mitfährt, muss also keine Todessehnsucht oder anderen Wahnsinn verspüren, aber es sollte klar sein, dass wir hier ein wirklich wildes Land bereisen und in unvorhergesehenen Situationen improvisiert werden muss. Wir haben zwei Begleitfahrzeuge dabei, die wir mit ausreichend Wasser, Cola, Lebensmitteln und Benzin beladen werden, um die einsamen Strecken bewältigen zu können. Das zweite Begleitfahrzeug fährt ein mauretanischer Guide, der mit den lokalen Besonderheiten und der Landschaft vertraut ist. Selbstverständlich haben wir die Satellitentelefone und Notrufeinrichtungen dabei, die wir auch in Marokko benutzen. Wir gehen also nur beherrschbare Risiken ein.
Fahrerisch solltest Du in der Lage sein, gut im Sand zu fahren, da wir große Distanzen auf sandigem Untergrund bewältigen müssen. Der Schwierigkeitsgrad ist jedoch oft geringer, da wir meist mit weniger verspurtem Gelände zu tun haben als auf manchen Streckenabschnitten in Marokko. Und auf unverspurtem Sand fährt es sich fantastisch. (Wenn er nicht zu weich ist. 🙂 ) 2024 waren auf der Tour vier Ténéré 700 dabei, die allesamt in Dakar ankamen. Wer also mit einer T7 oder adäquat oder leichter gut umgehen kann und Biss und Ausdauer in herausfordernden Situationen hat, sollte allen Herausforderungen gewachsen sein. Ansonsten fahren wir im Team und helfen uns gegenseitig unterwegs. Ein Einzylinder ist aber in jedem Fall die bessere Wahl.
Bei einer so ausgefallenen Reise kommt es in hohem Maße darauf an, dass auch das Team funktioniert. Um das sicherzustellen, werden wir uns früh genug vor der Tour treffen, um uns kennenzulernen. Das machen wir in jedem Fall per Videokonferenz und wenn irgend möglich auch live. Irgendwo an einem zentralen Punkt, der für alle Teilnehmer gut erreichbar ist. Wir glauben, das lohnt sich.
In Dakhla treffen wir uns in einem traumhaften Hotel, das von zwei bezaubernden Französinnen geführt wird. Man vergisst zwischendurch, dass es ein Hotel ist, denn zwischendurch erinnert es mehr an eine Farm mit Pferden, Pfauen und einem warmen Swimming Pool.
Die Route führt uns von Dakhla aus auf Straße zur marokkanisch – mauretanischen Grenze in Guergerat. Die Grenzformalitäten werden ca. einen ganzen Tag in Anspruch nehmen.
Von der mauretanischen Grenze aus werden wir streng nach Osten Richtung Choum fahren. Immer entlang der Bahnlinie für den gigantischen Eisenerzzug, der uns zweimal am Tag begegnet. Die Strecke nach Choum besteht aus über 400 Kilometern Sand, der in gut befahrbar ist. In 3 Tagen sind wir dort. Wir passieren den Ben Amera mit über 600 Metern Höhe der größte Monolith Afrikas. Eine Übernachtung zwischen den riesigen braunen Felswänden lässt uns echtes afrikanisches Wüstenflair erleben.
In Atar machen wir mal ne Pause. Es gibt ein gutes Hotel mit Klimaanlage (!). Ein Tag auf festem Boden und ein bisschen mauretanisches City Sightseeing tun auch mal gut.
Von dort aus geht´s nach Chinguetti einer im Sand versunkenen Oase mit einer weltberühmten steinalten Bibliothek.
Jetzt machen wir uns auf den Weg ins Nichts. 750 Kilometer ohne größere Ortschaften liegen vor uns, bis wir wieder festen Boden unter die Füße kriegen. Wir müssen uns selbst versorgen und die wenigen Einkaufsmöglichkeiten zwischendurch nutzen
Hier gibt es sie noch. Ein Phänomen in der Sahara. Vor 25 Jahren wurde in Mauretanien diese wissenschaftliche Sensation entdeckt. Sie leben in kleinen Seen, die sich in der Regenzeit bilden. Wenn es trockener wird, wandern sie bis zu 5 km in benachbarte Täler. WEs sind nicht viele Krokodile, aber sie haben eine echte Chance zu überleben. Die Mauretanier glauben, es bringt Unglück ein Krokodil zu essen. Das glauben wir auch.
Wir müssen nur noch eine Grenze überschreiten und dann sind es nur ein paar hundert Kilometer bis nach Dakar. Aber diese Grenze hat es in sich. Zumindest haben Kamelkarawanen den Vortritt. Es ist ein Riesenschauspiel zu sehen, wie eine Horde Wüstenschiffe die Grenzformalitäten ignoriert.
Unsere letzten Tage und Kilometer in Mauretanien werden wir (voraussichtlich) auf Teer nach Nouakschott (der Hauptstadt) hinter uns bringen. Von dort fahren wir Richtung Süden Richtung Senegal und überqueren den Fluss und die Grenze in Diama, wenn die Krokodile uns lassen. Wenige Kilometer hinter der Grenze liegt St. Louis. Dort wohen wir für mindestens eine Nacht in der sagenumwobenen Zebra Bar.
Nach rund 14 Tagen Blut, Schweiss und Tränen kann so ein kühles Bier echt zum Kult werden. Multikulti ist jetzt genau das richtige für uns.
Von dort aus werden wir ein paar schöne Pisten Richtung Dakar finden. Wir fahren im Rally Dakar Style am Lac Rose vorbei und landen alle auf dem Siegertreppchen. Unter dem Helm wirst Du schreien vor Glück. In Dakar gönnen wir uns noch einen Tag Aufenthalt, um unsere Ankunft im Rally-Mekka gebührend feiern und genießen zu können. Es gibt dort richtig geile Bars und vieles, was den Desert Rider nach den Wochen der Entbehrungen glücklich macht.
Am nächsten Tag steht dann der Heimflug, bzw. die Rückfahrt nach Europa an. Die ENDURADO Crew macht sich dann im Begleitfahrzeug auf den langen Heimweg in den Deutschen Winter.
Du solltest fit und gesund sein. Offroad-Erfahrung und gute Sand-Erfahrung ist erforderlich und Du solltest Dein Motorrad unter allen Geländebedingungen und Pisten gut beherrschen. Wir fahren keine Rennen. Wir sind den ganzen Tag gemeinsam unterwegs und kommen abends gemeinsam an. Ausgeprägter Teamgeist und Rücksichtnahme sind für das Gelingen dieser Tour eine wichtige Voraussetzung.
Dein Motorrad muss frisch gewartet, technisch in sehr gutem Zustand und mit neuwertigen, groben Stollenreifen (!) ausgestattet sein. Je besser Deine Reifen, je leichter Dein Motorrad und/oder je mehr Erfahrung Du abseits der Straße hast, desto besser. Ein kleiner rutschfest angebrachter Tankrucksack oder eine kleine Hecktasche für Kleinigkeiten (Regenjacke, Geld, Handy) ist nützlich. Alles andere transportieren wir auf dem Begleitfahrzeug.
Sicherheitskleidung ist für Offroad-Touren Pflicht. Hose und Jacke oder Protektorenhemd müssen mit Rücken-, Ellbogen-, Schulter- und Knieprotektoren ausgestattet sein. Idealerweise hast Du einen Crosshelm mit Brille, ein Integralhelm oder ein Crosshelm mit Visier geht natürlich auch. Zusätzlich sind robuste Motorradstiefel und gute Handschuhe erforderlich. Ein Trinkrucksack mit 3 Litern Wasser ist in der Wüste ein Muss, er hilft Dir den ganzen Tag fit und konzentriert zu bleiben. Deine Kleidung sollte gut belüftet sein, da es von innen und außen mal heiß werden kann. Für alle Fälle ist eine winddichte Jacke und zusätzlich etwas wärmeres für drunter empfehlenswert.
Dein Reisepass muss ab dem geplanten Einreisedatum noch mindestens 6 Monate nach gültig sein. Hier sind die aktuellen Einreisebedingungen, die das deutsche Auswärtige Amt veröffentlicht.
Günstig wäre eine grüne Versicherungskarte mit Marokko-Freischaltung. Wenn Deine Versicherung Dir das nicht bieten kann, können wir für Dich bei der Einreise eine Versicherung für Marokko abschließen. Hierdurch entstehen zusätzliche Kosten (April 2024 ca. 100 Euro).
Dein Motorrad sollte auf Deinen eigenen Namen zugelassen sein. Ansonsten brauchst Du eine schriftliche Vollmacht des Halters in französischer Sprache, dass Du das Motorrad fahren darfst.
Pflicht: Du benötigst einen Fahrzeugschutzbrief und eine Auslandskrankenversicherung. (z.B. vom ADAC oder anderen Anbietern) die im Fall der Fälle Arztkosten und die Kosten für einen Krankenrücktransport und die Rückholung Deines Motorrades aus Marokko abdeckt. Als zusätzliche Voraussetzung benötigst Du ein Carnet de Passage, das in Deutschland zum Beispiel der ADAC ausstellt. https://www.adac.de/reise-freizeit/reiseplanung/fahrzeug-weltreise/carnet-de-passages/
Über empfehlenswerte Impfungen informierst Du Dich bitte hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/ oder https://www.bereit-zu-reisen.de/
Optional gegen Aufpreis:
Mindestteilnehmerzahl: 6
Maximale Teilnehmerzahl: 8
Termine:
20.11.2026 – 11.12.2026 Buchungsschluss ist der 01.10.2026 – Preis 7.450 Euro
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behält sich ENDURADO vor, die Tour bis zum jeweiligen Buchungsschluss abzusagen.
ENDURADO GmbH
Königsteiner Str. 62
65812 Bad Soden am Taunus
Telefon: +49 (0) 6198 575 988 0
Mail: info@endurado.de

Wenn Dir drei Wochen zu lang sind und Du auf die Strandetappe verzichten kannst , komm mit uns nach Algerien!