Du bist neugierig auf Neues? Unsere Reise durch den Südwesten Marokkos erweitert Deinen Horizont.
Wir bringen Dein Motorrad und Dein Gepäck nach Marokko. Du steigst zu Hause ins Flugzeug. Wir holen Dich in Agadir vom Flughafen ab. Am nächsten Tag startest Du Dein eigenes Motorrad und wir erkunden gemeinsam neue Strecken im Südwesten des Königreichs.
Unsere Route führt uns über den Anti-Atlas durch das Draa Tal bis in den Norden der Westsahara. Wir bewegen uns zum Teil auf alten Rallyetrassen der Paris Dakar und ein Highlight zum Schluss bietet noch die legendäre Strandetappe am Plage Blanche. Dem marokkanischen Pendant des Lac Rose kurz vor Dakar.
Wenn Du mit uns Neuland erobern willst, bisst Du auf dieser Tour genau richtig.
20.10. – 05.11.2026
Reisepreis: 4.490 Euro
Einzelzimmerzuschlag: 450 Euro
Motorradtransport inklusive
In den nächsten Zeilen findest Du eine Beschreibung der geplanten Route. Letztendlich sind für über 2.800 Kilometer Strecken geplant. Der Planungsprozess ist noch nicht vollständig abgeschlossen und die Wirklichkeit, die wir vor Ort erleben setzt uns gegebenenfalls noch ganz andere Grenzen. Aber ohne Plan fahren wir nicht los. Und wir hoffen, Du bist begeistert, von dem was Dich erwartet, wenn Du mit uns in den Südwesten Marokkos aufbrichst.
Bilder von der Tour fehlen uns heute noch. Wir waren dort auch noch nicht unterwegs. Aber mit der Beschreibung möchten wir Dir einen Überblick geben, worum es bei dieser außerordentlichen Scoutour geht.
Mit jedem Kilometer verschwindet der Atlantik im Rückspiegel. Vor uns liegen der Anti-Atlas und die ersten Vorboten der Sahara. Über den Col du Kerdous führt die Route durch schroffe Berglandschaften, enge Kurven und tiefe Schluchten bis nach Tafraout – der letzte Hauch von Zivilisation, bevor die Landschaft zunehmend rauer und einsamer wird.
Hinter Igherm öffnet sich die Weite. Die Dörfer werden seltener, der Verkehr verstummt und die Straße zieht sich scheinbar endlos durch Steinwüste und Hammada. Diese bewusst lange Etappe bringt Fahrer, Motorräder und Material auf Betriebstemperatur und markiert den Übergang vom Alltag zur Expedition.
Am Abend erreichen wir Tata. Hier endet der Asphalt noch nicht – aber sein Ende ist bereits in Sicht. Ab morgen bestimmen Pisten, Einsamkeit und Eigenverantwortung den Rhythmus der Reise.
Mit Tata lassen wir die letzte größere Oasenstadt hinter uns. Über Akka dringen wir immer tiefer in den kaum besiedelten Südwesten Marokkos vor. Die Landschaft wird weiter, karger und ursprünglicher – lange Geraden wechseln mit einsamen Pisten, ausgetrockneten Flussläufen und endlosen Ebenen aus Stein und Geröll.
Die Route folgt einer alten Rallye Piste der Paris-Dakar und trifft südlich von Akka wieder auf die Hauptstraße. Unser Tagesziel ist Izerbi – eine abgelegene Oase, weit entfernt vom Trubel der Städte. Hier, unter einem beeindruckenden Sternenhimmel, wird endgültig klar: Wir sind in der Wüste angekommen.
Die Pisten führen heute durch eine der ursprünglichsten Regionen des Südwestens. Die Landschaft wechselt zwischen weiten Hammadas, ausgetrockneten Oueds und felsigen Passagen. Kilometerlang begegnen wir kaum einem anderen Fahrzeug – nur Wind, Stein und die unendliche Weite begleiten unseren Weg.
Wir fahren zuerst einen Rundkurs entlang langgezogener Bergkämme und passieren wunderschöne Akazientäler. Gelbe Sandanwehungen in den schwarzen Bergen bilden hier eine wunderschöne Szenerie.
Über Foum El Hisn erreichen wir schließlich Assa, seit Jahrhunderten ein wichtiger Rastplatz am Rand der Sahara. Die heutige Etappe verlangt einen wachen Blick, saubere Linienwahl und Ausdauer – und belohnt mit dem Gefühl, in einer Landschaft unterwegs zu sein, die sich seit Generationen kaum verändert hat. Letztendlich befahren wir die Ve3rbindung vom Anit-Atlas zum Draa-Tal.
Nach Tagen in der Stille der Wüste führt uns die Route heute wieder Richtung Atlantik. Wir fahren meist am Rand dess Oued Draa in einem Trockenflussbett. Am Ende der Route machen wir einen Abstecher zu einem wunderschönen kleinen Guelta mit Palmen.
Mit Tan-Tan-Plage erreichen wir den Ozean. Der Kontrast könnte größer kaum sein: Nach Staub, Fels und trockener Hitze erwarten uns frische Meeresluft und der endlose Strand. Zeit, Motorräder und Ausrüstung zu warten, und neue Kräfte zu sammeln.
Pausentag
Der folgende Tag gehört ganz der Erholung. Wer möchte, genießt die Ruhe am Atlantik, unternimmt einen Spaziergang am kilometerlangen Sandstrand oder lässt einfach die Eindrücke der ersten Expeditionstage auf sich wirken. Denn schon morgen führt die Route wieder hinaus – dorthin, wo Asphalt und Zivilisation endgültig an Bedeutung verlieren.
Ausgeruht verlassen wir Tan-Tan-Plage und folgen der legendären Küstenstraße Richtung Süden. Rechts begleitet uns der Atlantik, link erstrecken sich die endlosen Ebenen der Sahara. Kaum eine andere Strecke verbindet Wüste und Ozean auf so beeindruckende Weise.
Über Akhfennir führt die Piste durch eine raue, menschenleere Landschaft ohne Verkehr. nach ca. 60 Kilometer erreichen wir einen spektakulären Wasserfall Khaoui Naam.
Am Abend erreichen wir Laâyoune – die größte Stadt der Westsahara und unser Ausgangspunkt für den nächsten Abschnitt der Expedition.
Mit Laâyoune lassen wir die Atlantikküste endgültig hinter uns. Die Route führt ostwärts hinein in die Weite der Hammada – eine raue Steinwüste, in der Orientierung und Entfernungen eine neue Bedeutung bekommen.
Je weiter wir uns von der Küste entfernen, desto stiller wird die Landschaft. Endlose Ebenen, vereinzelte Akazien und ausgetrocknete Oueds prägen das Bild. Die langen Geraden und die scheinbar grenzenlose Weite vermitteln bereits das Gefühl einer echten Sahara-Expedition.
Unser Tagesziel ist Smara – eine abgelegene Wüstenstadt mit bewegter Geschichte. Sie bildet das letzte größere Etappenziel, bevor wir in den folgenden Tagen noch tiefer in die Einsamkeit des Südens eintauchen.
Die Rückfahrt nach Tan-Tan ist alles andere als ein Rückzug. Noch einmal führt uns die Route durch die scheinbar grenzenlose Hammada, wo Orientierung, Ausdauer und Konzentration gefragt sind. Die Weite der Landschaft lässt Entfernungen verschwimmen und macht deutlich, wie klein der Mensch in dieser Umgebung ist.
Mit jedem Kilometer rückt die Zivilisation wieder ein Stück näher. Nach Tagen in der Einsamkeit der Wüste wirkt Tan-Tan beinahe geschäftig. Hier endet der große Wüstenabschnitt der Expedition – Zeit, die Motorräder zu überprüfen und die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen, bevor die Reise ihrem letzten Kapitel entgegengeht.
Zum Abschluss wartet noch einmal ein besonderes Highlight. Von Tan-Tan aus folgen wir der Küste bis zur legendären Plage Blanche – einem der einsamsten und spektakulärsten Strände Marokkos. Hier treffen die Wellen des Atlantiks auf kilometerlange Sandflächen, ohne Hotels, Promenaden oder Menschenmengen.
Je nach Gezeiten führt die Route direkt am festen Sandstrand entlang – ein einzigartiges Fahrerlebnis, bei dem Meer und Wüste nahtlos ineinander übergehen. Es ist eine Etappe voller Weite, Freiheit und unvergesslicher Ausblicke.
Die Plage Blanche bildet den würdigen Schlusspunkt unserer Expedition. Das Gefühl das ensteht, wen wir an der Brandungslinie entlang fahren, steht der Fahrt entlang des Lac Rose kurz vor Dakar nur um Weniges nach. Letztendlich brennen sich die Erlebnisse der letzten Wochen unvergesslich in unser Gedächtnis ein.
Die letzte Etappe führt uns vom Tor zur Sahara zurück an den Atlantik. Noch einmal genießen wir die kurvenreichen Straßen des Anti-Atlas, bevor die Küstenebene von Agadir in Sicht kommt.
Hinter uns liegen Tage voller Staub, endloser Pisten, einsamer Landschaften und unvergesslicher Begegnungen. Was als Motorradtour begann, ist längst zu einer echten Expedition geworden – mit Herausforderungen, die Fahrer und Maschinen gleichermaßen gefordert haben.
Mit der Ankunft in Agadir schließt sich der Kreis. Die Wüste bleibt zurück, die Erinnerungen an neun außergewöhnliche Etappen werden noch lange nachwirken.
Du solltest fit und gesund sein und Du solltest Dein Motorrad auch im Gelände gut beherrschen. Die Tour hat einen großen Sandanteil. Deshalb ist Sanderfahrung erforderlich. Damit Du weißt was auf Dich zukommen kann und was Du unterwegs noch lernen wirst. Eine gelungene Tour ist eine Teamleistung. Wir sind den ganzen Tag gemeinsam unterwegs und kommen abends auch gemeinsam an. Wir fahren keine Rennen. Teamgeist und Rücksichtnahme sind der Schlüssel zum Stiefelbier mit alten und neuen Freunden.
Dein Motorrad muss pistentauglich, top gewartet und mit neuen Stollenreifen (!) ausgestattet sein. Je besser Deine Reifen, je leichter Dein Motorrad, desto weniger wirst Du kämpfen müssen. Ein kleiner rutschfest angebrachter Tankrucksack oder eine kleine Hecktasche für Kleinigkeiten (Regenjacke, Geld, Handy) ist nützlich. Die Streckenauswahl auf unserer Offroad Enduro Reise durch Marokko ist für geübte Fahrer mit Ambitionen zu bewältigen. Da es sich um eine Scout-Tour handelt, wissen wir auch nicht so genau was kommt. Ein gesundes Selbstvertrauen im Umgang mit dem Motorrad und ein bisschen Biss gehört also dazu.
Dresscode: Safety first
Sicherheitskleidung ist für Offroad-Touren Pflicht. Hose und Jacke oder Protektorenhemd müssen mit Rücken-, Ellbogen-, Schulter- und Knieprotektoren ausgestattet sein. Du brauchst einen Crosshelm mit Brille. Zusätzlich sind robuste Motorradstiefel und gute Handschuhe erforderlich. Ein Trinkrucksack ist in der Wüste ein Muss! Er hilft Dir den ganzen Tag fit und konzentriert zu bleiben. Deine Kleidung sollte gut belüftet sein, da es von innen und außen mal heiß werden kann. Mit kühleren Temperaturen werden wir auf unserer Route voraussichtlich nichts zu tun haben. Aber Regensachen solltest Du auf jeden Fall dabei haben.
Dokumente
Zur Einreise nach Marokko genügt ein gültiger Reisepass, der am Tag der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Eine „grüne“ Versicherungskarte musst Du auch dabeihaben, sofern Deine Versicherung Marokko einschließt. Falls nicht, können wir für Dich vor Ort eine Versicherung abschließen.
Pflicht ist ein Fahrzeugschutzbrief und eine Auslandskrankenversicherung. (z.B. vom ADAC oder anderen Anbietern) die im Fall der Fälle Arztkosten und die Kosten für einen Krankenrücktransport und die Rückholung Deines Motorrades aus Marokko abdeckt.
Im Reisepreis nicht enthalten sind:
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behält sich ENDURADO vor, die Tour bis zum
jeweiligen Buchungsschluss abzusagen.
20.10.2026 – 05.11.2026 Buchungsschluss ist der 20.08.2026 – Preis 4.490 Euro
Einzelzimmerzuschlag: 450 Euro
Möchtest Du in einer geschlossenen Gruppe zu einem Termin Deiner Wahl fahren? Gern, sprich uns bitte an.